Piwik ist nun Matomo: Anpassungen an der Datenschutzerklärung notwendig

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Veröffentlicht am 16. Januar 2018

Piwik hat im aktuellen Newsletter und auf der Website mitgeteilt, dass sich das beliebte Open-Source Analytik Tool ab sofort in „Matomo“ umbenennt. Der Begriff kommt aus dem Japanischen und bedeutet „Ehrlichkeit“. Die erste Version, die unter „Matomo“ erscheint, ist die 3.3.0. Diese ist aktuell schon in den Downloads verfügbar. Später in diesem Jahr soll dann die Version 4.0 erscheinen, welche spezielle Anpassungen beinhaltet, um bzgl. der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konform zu sein. Piwik wurde ca. 3,5 Millionen mal herunter geladen und ist damit neben Google Analytics das erfolgreichste Webanalyse Tool.

Wenn man Piwik auf die aktuellste Version 3.3.0. aktualisiert (Stand 16.01.2018), so ist von Piwik nichts mehr zu lesen. Die gesamte Benutzeroberfläche ist dann als Matomo gebrandet:

Wir empfehlen wegen der Namensänderung eine Anpassung der jeweiligen Klausel in der Datenschutzerklärung. Der Name „Piwik“ könnte in einer bestehenden Datenschutzerklärung z.B. so: „Matomo (ehemals Piwik)“ angepasst werden. Falls Sie Unterstützung bei der Gestaltung einer rechtskonformen Datenschutzerklärung benötigen, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

Johnny Chocholaty LL.B.
Johnny Chocholaty LL.B. ist Wirtschaftsjurist und Geschäftsführender Gesellschafter bei der Website-Check GmbH. Außerdem ist er vom TÜV-Rheinland zertifizierter interner und externer Datenschutzbeauftragter. Johnny Chocholaty ist verantwortlich für die Betreuung von mehr als 3.000 Website-Check Kunden im In - und Ausland.
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