Steigender Umsatz im E-Commerce in 2011 zu erwarten

Steigender Umsatz im E-Commerce in 2011 zu erwarten

Es ist unbestritten, dass der Konsum und damit auch der Umsatz im Online-Handel stetigem Wachstum unterliegen. Dies wird wurde nunmehr vom bvh, dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels bestätigt. Somit zeigt sich auch, dass die Entwicklung E-Commerce der Eurokrise und den Milliardenhilfen für Griechenland standhält. Bis zum Jahresende rechnet der Verband mit einem Gesamtumsatz im Jahr 2011 von mehr als 32,2 Milliarden Euro. Auf den E-Commerce entfallen dabei stolze 21,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr konnte so eine Steigerung von 15 % erzielt werden. Der Anteil des Fernabsatz liegt damit bei beachtlichen 65 Prozent. Der Geschäftsführer des bvh, Christoph Wenk-Fischer analysiert entsprechend:

„Die ersten drei Quartale verliefen konstant erfolgreich. Auch wenn das dritte Quartal das bisher umsatzstärkste in diesem Jahr war, muss trotzdem erwähnt werden, dass die Umsätze der einzelnen Quartale sehr dicht beieinander liegen. Diese konstant guten Zahlen sprechen für die stetige Entwicklung des Interaktiven Handels. Wir richten nun gespannt den Blick nach vorn zum letzten und umsatztechnisch relevantesten Quartal. In Kürze beginnt das Weihnachtsgeschäft. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre gehen wir aktuell davon aus, dass der Quartalsumsatz des dritten Quartals noch einmal getoppt werden kann.“ (Quelle: http://www.versandhandel.org/bvh/aktuelles/details/artikel/umsatzzahlen-des-interaktiven-handels-im-3-quartal-2011-3quartal-noch-umsatzstaerker-als-die-erst/ )

Die Statistik bzgl. der erzielten Umsätze fällt über das Jahr gesehen recht gleichmäßig aus. Um die oben genannten Zahlen zu erreichen, müsste sich der Umsatz lediglich gleichbleibend entwickeln. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts dürften die Zahlen aber im Nachhinein deutlich nach oben korrigiert werden. Somit kann im Bereich des Interaktiven Handels wiedermal von einem stetigem Wachstum des Umsatzes gesprochen werden.

Interessant sind auch die Warengruppen, die im Online-Handel in erster Linie für den Umsatz gesorgt haben. Unangefochten an erster Stelle stehen zusammengefasst Bekleidung, Textilien und Schuhe. Auf Rang 2 bleiben Medien, Bild- und Tonträger, gefolgt von Computer inkl. Zubehör sowie Unterhaltungselektronik und Möbel inkl. Dekorationsartikel.

  1. Bekleidung/Textilien/Schuhe (2,72 Milliarden Euro)

  2. Medien, Bild- und Tonträger (792 Millionen Euro)

  3. Computer und Zubehör (682 Millionen Euro)

  4. Unterhaltungselektronik/ Elektronikartikel (681 Millionen Euro)

  5. Möbel und Dekorationsartikel (568 Millionen Euro)

Die Studie wird vom Bielefelder Forschungsinstitut TNS mittlerweile zum sechsten Mal durchgeführt. Hierbei werden 30.000 Privatpersonen im Alter von über 14 Jahren zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel befragt. Die vorliegenden Auswertungen basieren auf den Zahlen von Juli bis September 2011.

 


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Autor: Rechtsanwalt Marcus Dury LL.M. (IT-Recht) (Verfasst am 1. Januar 2011)

Rechtsanwalt Marcus Dury ist Fachanwalt für IT-Recht und Inhaber der IT-Recht Kanzlei DURY. Er hat sich auf die rechtliche Beratung im Bereich des IT-Rechts und den damit verbundenen Rechtsgebieten (Urheberrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht) spezialisiert.
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