WhatsApp-Newsletter ab Dezember 2019 verboten

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Veröffentlicht am 8. August 2019

Das Facebook-Tochterunternehmen WhatsApp ist für viele Unternehmen eine einfache und günstige Möglichkeit, mit Kunden in Kontakt zu bleiben und werbewirksam Aufmerksamkeit zu erzeugen. Über den WhatsApp-Newsletter ist es zur Zeit noch möglich, eine gute Reichweite herzustellen. Doch ab dem 7. Dezember diesen Jahres, stellt der Instant-Messaging-Dienst den Newsletterverkehr ein, wie Focus Online bereits berichtete.

WhatsApp nur zur privaten Nutzung bestimmt

In einem offiziellen FAQ stellt WhatsApp ausdrücklich klar, dass das Angebot ausschließlich für den privaten Gebrauch vorgesehen ist. Weiterhin würden ein automatisierter Nachrichtenaustausch sowie Massenversand lediglich geduldet werden und seien keinesfalls erwünscht. Mit der Übergangsfrist, welche noch bis zum 7. Dezember 2019 läuft, bleiben Unternehmen, die den WhatsApp-Newsletter nutzen, nur noch wenige Monate, um auf alternative Lösungen umzusteigen.

Um weiterhin zumindest mit einzelnen Kunden in Kontakt zu bleiben und diesen zum Beispiel bei Fragen weiterhelfen zu können, verweist das Unternehmen auf den Ableger „WhatsApp Business“. Dieser Dienst ist auf die Kommunikation zwischen Unternehmen untereinander und Kunden ausgelegt. Massenversand sowie automatisierter Nachrichtenaustausch sind jedoch auch über WhatsApp Business nicht erwünscht und werden geahndet.

Angeblicher Grund: Probleme mit Fake-News

Als weiteren Grund für das Verbot des WhatsApp-Newsletters gibt das Tochterunternehmen von Facebook die Verbreitung von Fake-News mithilfe von Massenversand an. Dieses Problem trat vorrangig in Indien auf, wie Lead Digital bereits berichtete.

Konsequenzen für Newsletterversand

Neben dem Einsatz von eigenen technischen Mitteln, die das Versenden von Newslettern verhindern sollen, kündigt das Unternehmen an, auch juristisch gegen die Absender von Newslettern nach Ablauf der Übergangsfrist vorzugehen. Dabei sei man bereit, alle verfügbaren Ressourcen auszuschöpfen.

Fazit

Wir vermuten, das hinter dem Ende des WhatsApp-Newsletter unternehmensinterne Gründe stecken. Die Begründung des US-amerikanischen Unternehmens, man wolle die Verbreitung von Fake-News unterbinden, sehen wir als haltlos an. Den gewerblichen und privaten Gebrauch von WhatsApp zu trennen, könnte dem Unternehmen durch die mögliche Erhebung von Gebühren für den gewerblichen Gebrauch höhere Gewinne bringen.

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Niklas Hanser
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